Von links nach rechts: Philipp Noll, Christoph Erbach, Monji El Beji & Christian Marquardt
(Webfotos von André Poschadel | 10mal15.de)

Wenn die Woifeschdkänisch - zu Deutsch: die Weinfestkönige - durch ihr Land reisen, um auf Weinfesten, Wanderhütten und Winzerhöfen mit ihrem kleinen Volk links des Rheines auf Tuchfühlung zu gehen, haben sie immer eine reiche Auswahl an stolzen Melodien aus aller Herren Länder im Gepäck, die sie in ihren zahlreichen Feldzügen durch die Charts von 70 Jahren erobert und in das heimische Gewand des Vorderpfälzer Dialekts mund(art)gerecht überführt haben. Sie besingen die Tücken des familiären und beruflichen Alltags in der Pfalz rund um "Weck, Worscht un Woi". Ihre musikalische Darbietung erfolgt akustisch mit Gitarren, Klavier und bis zu vierstimmigem Gesang, jedoch keinesfalls ruhig und beschaulich. Denn statt Vergnügungssteuer fordern die Woifeschdkänisch einen anderen Tribut von ihrem Publikum: vollen Einsatz beim Klatschen und Mitsingen... und wahlweise auch an der Theke!